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Bis 1968 gab es in Nordrhein-Westfalen Volksschulen. Dort gingen die meisten Kinder ihre ganze Schulzeit lang hin: vom ersten bis zum achten Schuljahr. Solch eine Schule war die Schladschule. 1968 gab es eine Reform, bei der die Schulen unterteilt wurden. Jetzt gab es Grundschulen für die ersten vier Jahre und Hauptschulen für die Klassen 5 bis 9. Die Schladschule wurde jetzt Hauptschule und gab die unteren Klassen ab. Dafür wurde eine neue Grundschule gegründet, die Gemeinschaftsgrundschule an der Stiftstraße. Das Gebäude teilte man sich mit der katholischen Johannesschule.

Den Namen fand niemand besonders toll. 1978 übernahm dann eine Klasse die Initiative und kümmerte sich darum, dass die Schule umbenannt wurde. Astrid Lindgren kannte und mochte jeder, und die Kinder fanden den Namen richtig. Sie stellten Anträge bei der Stadt, fragten Frau Lindgren um Erlaubnis. Endlich war es soweit, und die Umbenennung wurde mit einem großen Schulfest gefeiert.

1991 wurde der Schulhof aufgewertet. In einer Ecke entstand ein großer Sandkasten mit einer Kletteranlage.

1993 wurde der angrenzende Spielplatz so umgestaltet, dass die Kinder ihn seitdem in der Pause auch als Schulhof benutzen können.

1995 wurde die gesamte Schulanlage modernen Sicherheitsansprüchen angepasst. Besonders davon betroffen waren die Treppenhäuser. Die Klassenräume erhielten neue blaue Türen.

Die Flure waren bis 1996 mit einem uralten hellbraunen Anstrich versehen. Nun wurden sie weiß gestrichen und mit Motiven aus Astrid Lindgrens Büchern versehen.
Weil die ALS und die Johannesschule mit dem Raum nicht mehr auskamen, erhielten sie einen Neubau für fünf Klassen.

1997 wurden auch die Klassen im alten Gebäude neu gestrichen, was nach über 25 Jahren auch dringend nötig war. Auch sie sind jetzt weiß und blau und wirken viel freundlicher.

1998 wurden die ersten Fenster erneuert: Die Garderoben und Gruppenräume weisen praktische saubere Kunststoff-Fenster auf. Im angrenzenden Trakt der Johannesschule konnte man schon bewundern, wie die Klassenräume durch zeitgemäße Fenster aufgewertet werden.

In den Herbstferien 1999 wurden dann auch die Fenster in unseren Klassenräumen ausgetauscht und die Fassaden weiß und gelb gestrichen. Im Sommer wurde das Verwaltungsgebäude überholt mit neuen Fenstern und neuem Eingang. Die Fassade wurde hier weiß-blau. Inzwischen sieht die Astrid-Lindgren-Schule wieder richtig schön aus.

Seit dem Schuljahr 2001/2002 hat die ALS eine Schulbücherei.

Ein Tornado gestaltete im Juli 2004 den Schulhof um: Mehrere alte kräftige Bäume fielen um und machten den Schulhof luftiger. Das Gebäude wurde verschont.

Im Sommer 2005 gestaltete die Stadt Oberhausen den hinteren Schulhof neu.

Das Schuljahr 2005/2006 begann mit dem Beschluss, vom kommenden Schuljahr 2006/2007 an als Ganztagsschule weiterzumachen. Es wurden Konzepte geprüft, wie die Neugestaltung aussehen sollte. Schnell war eine Entscheidung gefallen, dass das Nachmittagsangebot mit der Johannesschule gemeinsam gestaltet werden sollte. Die Frage der Räumlichkeiten wurde komplizierter. Vorstellungen, das Gebäude aufzustocken oder daran anzubauen, wurden als unrealistisch erkannt. Gleichzeitig war klar, dass der Zeitplan, gleich nach den Sommerferien mit dem Betrieb in neuen Räumen zu beginnen, nicht umgesetzt werden konnte. Die Stadt Oberhausen kaufte das Jugendheim der Johanneskirche an der Dieckerstraße an; es soll für den Nachmittagsbetrieb hergerichtet werden.

Im Laufe des Schuljahres wurde das Umfeld der Schule renoviert: Die Folgen des Sturms von 2004 wurden weiter beseitigt. Restliche Wurzeln und Baumreste wurden entfernt und neue Wiese angelegt. Kranke und wild gewachsene Bäume und Pflanzen wurden entfernt.

Letzte Überarbeitung am 14.07.2006/Peter Oberem